Der Autor erörtert unter Heranziehung eines vom Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) bei der Prognos AG in Auftrag gegebenen Gutachtens zur Entwicklung der EEG-Umlage bis 2016 im Zusammenhang mit der PV die Frage, ob die Strompreiserhöhungen der vergangenen 8 Jahre mit dem PV-Zubau in Zusammenhang gebracht werden können.
Die Autoren stellen in ihrem Beitrag die zur Ermittlung der EEG-Umlage verwendete Systematik sowie dabei bestehende Prognose-Unsicherheiten dar. Zudem fassen sie gesetzliche Vorgaben zur Vermarktung des EEG-Stroms durch die Übertragungsnetzbetreiber zusammen und gehen u.a. auf die Direktvermarktungsregelungen des EEG 2009 ein.
Der Autor stellt in sechs Abschnitten Neuerungen des EEG 2012 gegenüber dem EEG 2009 vor. Dabei geht er auf die Leitlinien der EEG-Novelle 2012, auf Änderungen der Vergütung bei den verschiedenen Erzeugungsarten, auf das Einspeisemanagement und damit zusammenhängende Entschädigunsgzahlungen, auf die neuen Formen der Direktvermarktung (allgemeine Bestimmungen Markt- und Flexibilitätsprämie, Grünstromvermarktung und sonstige Direktvermarktung), auf den Ausgleichsmechanismus sowie auf Ausgleichsregelungen für stromintensive Unternehmen und Schienenbahnen ein.
Im Rahmen der Überwachung des bundesweiten Ausgleichs (§§ 35 f. EEG 2009) der nach dem EEG vergüteten Energiemengen und der dafür gezahlten Vergütungen erhebt die Bundesnetzagentur (BNetzA) jährlich EEG-Daten bei Verteilnetzbetreibern, Übertragungsnetzbetreibern und Stromlieferanten.
Die Autoren diskutieren in ihrem Beitrag die angesichts der vermehrt auf dem Spotmarkt der Strombörse aufgetretenen negativen Strompreise von der Bundesnetzagentur im Rahmen der Verordnung zur Ausführung der AusglMechV (Ausgleichsmechanismus-Ausführungsverordnung - AusglMechAV) eingeführte Ausnahmeregelung, die Übertragungsnetzbetreibern unter bestimmten Voraussetzungen ein Abweichen vom Gebot der preisunabhängigen Vermarktung ermögliche. Dabei werden die neuen Vermarktungsregeln analysiert und Verbesserungspotenziale aufgezeigt.
Der Autor gibt in seinem Betrag einen Überblick über die wesentlichen, Anfang November 2010 auf den 19. Windenergietagen in Bad Saarow vorgestellten und diskutierten Themen. Dazu gehörten die Onshore-Stromproduktion in Wäldern, tierökologische Abstandskriterien sowie die Möglichkeit der Direktvermarktung von Windstrom vor dem Hintergrund der steigenden EEG-Umlage.
Die Autoren stellen ausführlich die Erweiterung der sog. Direktverbrauchsregelung gemäß § 33 Abs. 2 EEG 2009 vor, die mit der PV-Novelle einhergehend Eingang ins EEG gefunden hat. Nach Auffassung der Autoren stellen diese einen Schritt zur besseren Markt- und Systemintegration von Erneuerbaren Energien dar. Dabei geht der Beitrag auch auf Aspekte der Direktvermarktung, der Auswirkungen der EEG-Umlage und der Pflichten nach dem EnWG im Zusammenhang mit der Direktverbrauchsregelung ein.
Der Autor beschreibt in seinem Beitrag die Maßnahmen, mit denen die Bundesnetzagentur verhindern will, dass die Strompreise für EEG-Strom zu weit unter Null sinken können.
In der vom Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie durchgeführten Studie „Bewertung energiepolitischer Optionen für eine sichere, wirtschaftliche und umweltgerechte Energieentwicklung in Deutschland - Analyse der Ursachen für negative Strompreise am 3./4. Oktober 2009 und möglicher Abhilfemaßnahmen“ werden Ursachen für die negativen Strompreise am 3./4. Oktober 2009 analysiert und mögliche Abhilfemaßnahmen vorgeschlagen.