Nationaler Energieeffizienz-Aktionsplan (EEAP) der Bundesrepublik Deutschland
Gemäß EU-Richtlinie über "Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen" (2006/32/EG) hat das für Energieeffizienz und Energieeinsparung zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie der Europäischen Kommission den ersten nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan (EEAP) vorgelegt.
Monitoring-Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) nach § 51 EnWG zur Versorgungssicherheit im Bereich der leitungsgebundenen Versorgung mit Elektrizität .
Aufgrund EU-rechtlicher Bestimmungen ist das BMWi verpflichtet, alle zwei Jahre einen Monitoring-Bericht zur Versorgungssicherheit im Bereich der Elektrizitätsversorgung in Deutschland zu erstellen und an die EU-Kommission zu übermitteln. Grundlage für den nun erschienenen Monitoring-Bericht war eine im Auftrag des BMWi durchgeführte Studie eines Forschungskonsortiums bestehend aus der Consulting für Energiewirtschaft und -technik GmbH (CONSENTEC), dem Energiewirtschaftlichen Institut an der Universität zu Köln (EWI) und dem Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft der RWTH Aachen (IAEW) vom 30.05.2008.
Beide Dokumente stehen als PDF-Dateien zum Herunterladen bereit.
In den letzten Monaten wurde eine Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen zu der Frage vorgelegt, unter welchen Voraussetzungen und inwieweit die energetische Nutzung von Biomasse zur Erzeugung von Strom, Wärme und Biokraftstoffen einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Diese Untersuchungen und die intensive öffentliche Diskussion zu diesem Thema sind für das BMU der Grund, die Strategie für einen effizienten Einsatz von Bioenergie zu überprüfen und weiter zu entwickeln. Da vieles noch in Bewegung ist, sollte die Strategie spätestens in vier Jahren erneut überprüft werden.
Zukünftiger Ausbau erneuerbarer Energieträger unter besonderer Berücksichtigung der Bundesländer. Endbericht für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Forschungsstelle für Umweltpolitik der Freien Universität Berlin, Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft
Die Bundesländer können einen wichtigen Beitrag zum Ausbau des Regenerativsektors leisten. Zu diesem Schluss kommt die vorgenannte Studie der Forschungsstelle für Umweltfragen (ffu) der Freien Universität Berlin. In dem vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsvorhaben wurden die Nutzungsbedingungen, den Stand und das Potential des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in den einzelnen Bundesländern untersucht. Ferner wurden bestehende Instrumente und Zielstellungen der Bundesländer beschrieben und daraus Handlungsempfehlungen für die Bundesländer abgeleitet.
Verbesserung der Systemintegration der Erneuerbaren Energien im Strombereich - Handlungsoptionen für eine Modernisierung des Energiesystems
Bericht des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gemäß Auftrag im EEG-Erfahrungsbericht 2007 (Kapitel 12.10; Kabinettbeschluss vom 7.11.2007, Bundestagsdrucksache 16/7119 vom 9.11.2007)
Stand 9. Mai 2008
Durch das Erste Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom 7. November 2006 wurde insbesondere mit dem neu eingeführten § 14a EEG 2004 die Regelung des Bundesweiten Ausgleichs erweitert und durch Vollzugskompetenzen der Bundesnetzagentur in §§ 19a, 19b EEG 2004 ergänzt; ferner wurde § 15 Abs. 2 EEG 2004 geändert.
Die Verfasser geben einen Überblick über die Nutzung regenerativer Wasserkraft zur Stromgewinnung von 1976 bis 2005. Die jüngsten Daten haben den Stand vom Frühjahr 2007. Die Jahresdaten basieren auf Veröffentlichungen des Verbands der Elektrizitätswirtschaft (VDEW, seit Oktober 2007 BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) und des Statistischen Bundesamts (StBA).
Für das Jahr 2006 meldeten die Unternehmen der Stromwirtschaft einen Zuwachs der installierten Leistung von Regenerativanlagen von rd. 4,6 GW. Die Stromeinspeisung aus diesen Anlagen stieg im Jahr 2006 um 11 TWh auf 67,6 TWh. Hauptenergieträger war - wie bereits in den Jahren 2004 und 2005 - die Windenergie, gefolgt von der Wasserkraft. Das sind die Ergebnisse der Erhebung »Regenerativanlagen« 2006 des BDEW. Für diese jährliche Erhebung konnte im Jahr 2006 auf Daten von 613 Unternehmen aus allen Bundesländern zurückgegriffen werden.
Am Freitag, den 22. Februar 2008 begrüßte die Clearingstelle EEG etwa 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu ihrem 1. Fachgespräch unter dem Titel „Novellierung des EEG und dessen Weiterentwicklung“.
Der Beitrag beschreibt zunächst die Nutzung regenerativer Wasserkraft zur Stromerzeugung in Deutschland von 1976 bis 2005. Im Anschluss analysieren die Verfasser das Wasserkraftpotential unter Berücksichtigung der Besonderheiten der alten und neuen Bundesländer. Für nachvollziehbar wird ein technisch nutzbares Potential von 25,5 TWh/a gehalten.