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EEG 2009 (VII) - Fünfte Änderung des EEG 2009 (sog. PV-Novelle)

Erstes Gesetz zur Änderung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes vom 11.08.2010 in der am 17.08.2010 im Bundesgesetzblatt (BGBl. I S. 1170) veröffentlichten Fassung.

Das Gesetz sieht insbesondere folgende Änderungen am EEG 2009 vor:

  1. einmalige Absenkung der Vergütung
    • in einer ersten Phase zum 1. Juli 2010
      • für sog. Gebäudeanlagen (§ 33 Abs. 1 EEG 2009) um 13%,
      • für Anlagen auf bereits versiegelten Flächen oder auf Konversionsflächen (§ 32 Abs. 3 Nr. 1 und 2 EEG 2009) um 8 %,
Urheber: 
Bund
Letzte Änderung/Fassung vom: 
11.08.2010
Fundstelle (Gesetzblatt): 
BGBl. I S. 1070
Fundstelle (online): 
http://www.bgbl.de/

EEG 2009 (II) - Urfassung

Urfassung des EEG 2009

Das „Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien“ (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG 2009) ist als Artikel 1 des „Gesetz zur Neuregelung des Rechts der Erneuerbaren Energien im Strombereich und zur Änderung damit zusammenhängender Vorschriften“ vom 25. Oktober 2008 ergangen, welches am 31. Oktober 2008 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde und am 1. Januar 2009 in Kraft getreten ist. Diese Urfassung des EEG 2009 finden Sie im Anhang

  • in der amtlichen Fassung als einen nur lesbaren Auszug aus dem Bundesgesetzblatt
Urheber: 
Bund
Letzte Änderung/Fassung vom: 
01.07.2010
Fundstelle (Gesetzblatt): 
BGBl. (2008) I S. 2047

EEG 2009 (I) - Aktuelle Fassung

EEG 2009: Aktuelle Fassung EEG 2009 in der aktuellen Fassung, inhaltlich zuletzt geändert durch das Erste Gesetz zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom 11.08.2010 (sog. PV-Novelle). Die konsolidierte Fassung, d.h. mit allen bisherigen Änderungen, finden Sie

Urheber: 
Bund
Letzte Änderung/Fassung vom: 
11.08.2010
Fundstelle (Gesetzblatt): 
--

Die Privilegierung der stromintensiv arbeitenden Industrie - eine verfassungs- und europarechtliche Bewertung

Die Möglichkeit für stromintensiv arbeitende Unternehmen, im Rahmen des EEG-Belastungsausgleiches über eine Besondere Ausgleichsregelung nach §§ 40 f. EEG 2009 eine Begrenzung der Abnahempflicht für EEG-Strom zu erreichen, lässt sich nach Ansicht des Autors aufgrund der daraus resultierenden Inanspruchnahme der nichtprivilegierten EEG-Adressaten aus wettbewerbspolitischen Motiven und ohne eine Finanzierungsverantwortung im Sinne des Verursachersprinzipes nur mit der Einschränkung rechtfertigen, dass jene herbeigeführte Ungleicheit durch eine vom Gesetzgeber festegelgte Belastungsobergrenze verhältnismäßig bleibe.

Autor(en): 
Hans-Christian Fricke
Datum: 
03/2010
Gesetzesbezug: 
EEG 2009 § 40,§ 41,§ 42,§ 43,§ 44
Fundstelle: 
Rde (Recht der Energiewirtschaft) 2010, 83-91

EEG-Ausgleichsregelung für stromintensive Unternehmen

Urheber: 
VGH Kassel
Datum: 
14.10.2009
Gesetzesbezug: 
EEG 2004 § 16
Gesetzesbezug: 
EEG 2009 § 40,§ 41,§ 42,§ 43,§ 44
Rechtsprechung - Schlagworte:

Änderung des EEG 2009 durch „Wachstumsbeschleunigungsgesetz" vom 22.12.2009

Das Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (Wachstumsbeschleunigungsgesetz) vom 22. Dezember 2009 wurde am 30. Dezember im Bundesgesetzblatt (BGBl. I, S. 3950, 3955) verkündet.

erstellt am: 
04.01.2010
Gesetzesbezug: 
EEG 2009 § 19
Gesetzesbezug: 
EEG 2009 § 66

Voraussetzungen für eine Strommengenbegrenzung ohne Selbstvorbehalt gem. § 16 Abs. 4 Satz 3 EEG 2004

Urheber: 
VG Frankfurt a.M.
Datum: 
06.11.2008
Gesetzesbezug: 
EEG 2004 § 16
Rechtsprechung - Schlagworte:

Besonderen Ausgleichsregelung nach § 11a EEG 2000: Gebundene Entscheidung, keine rückwirkende Zuteilung

Zur Zuerkennung der besonderen Ausgleichsregelung nach § 11a EEG 2000 als Ermessensentscheidung und mit Rückwirkung auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes (vom Gericht beides verneint: Bei der Entscheidung darüber, ob den berechtigten Unternehmen die besondere Ausgleichsregelung nach § 11 a zugute kommen soll, handele es sich um eine sogenannte gebundene Entscheidung, das heißt, dass berechtigte Unternehmen hat, wenn es die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt, einen Anspruch auf Begrenzung der anteilig weitergereichten Strommenge; dass der § 11 a EEG 2000 kein Ermessen eröffne, ergebe sich schon aus seinem Absatz 4. Zum Inhalt eines Verwaltungsaktes gehöre auch die Regelung seines zeitlichen Geltungsbereiches, der - soweit es das materielle Recht zulässt - auch vor seiner Bekanntgabe liegen kann (vgl. BVerwG, Urt. v. 06.06.1991 - BVerwG, 63 C 46.86 -). § 11a EEG enthalte keine ausdrückliche materielle Regelung, die es erlaube, den zeitlichen Geltungsbereich der Ausgleichsregelung auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens des Änderungsgesetzes rückwirkend festzusetzen.

Urheber: 
VG Frankfurt a.M.
Datum: 
13.05.2004
Gesetzesbezug: 
EEG 2000
Gesetzesbezug: 
EEG 2004 § 16
Rechtsprechung - Schlagworte:

§ 16 Abs. 6 EEG 2004 - Nachweis in der Betriebsaufnahmephase

Zur Frage, ob § 16 EEG 2004 auch auf sogenannte junge Unternehmen des produzierenden Gewerbes Anwendung finden müsse, denen es nicht möglich ist, die gesonderte Nachweisführung durch Unterlagen zu erbringen, die aber die Grenzen des § 16 Abs. 2 EEG 2004 jedenfalls überschreiten, so dass zur Nachweisführung die Vorlage von Prognosedaten bzw. anderen gleich geeigneten Unterlagen genügen (hier von der Kammer verneint: Die gesamte Strommengenbegrenzungsmöglichkeit gem. § 16 Abs. 6 EEG 2004 sei restriktiv ausgestaltet. Sowohl die Bestimmung einer bestimmten Referenzperiode (damit Anknüpfung an feststehdende "Ist-Zahlen") als auch die Nachweisausschlussfrist dienten dazu, dass alle Anträge auf derselben gesicherten Datenbasis entschieden würden. Hierdurch würden gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle antragstellenden Unternehmen in Bezug auf die Entlastungen durch die besondere Ausgleichsregelung sichergestellt und die Mehrbelastung einer Begrenzungsentscheidung auf alle anderen Nichtbegünstigten legitimiert.)

Zu § 16 Abs. 6 EEG 2004 als Ausschlussfrist siehe auch

VG Frankfurt (Main), Urt. v. 16.03.2006, 1 E 1542/05(3)

VGH Kassel, Beschluss v. 13.07.2006, 6 UZ 1104/06

Urheber: 
VG Frankfurt a.M.
Datum: 
13.03.2008
Gesetzesbezug: 
EEG 2004 § 16
Rechtsprechung - Schlagworte:

Neue Impulse von Europa: Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU

Die im Dezember 2008 verabschiedete Erneuerbare-Energien-Richtlinie stellt erstmals verbindliche Ziele für alle Mitgliedstaaten zum Anteil erneuerbarer Energien sowie Mindeststandards zur Erreichung dieser Ziele auf und schafft damit auf europäischer Ebene einen neuen Rechtsrahmen für die Förderung der erneuerbaren Energien. Der Beitrag gibt einen breiten Überblick über den Inhalt der Richltinie sowie über ihre Auswirkungen auf das europäische und deutsche Recht.

Autor(en): 
Wieland Lehnert und Jens Vollprecht
Datum: 
06/2009
Gesetzesbezug: 
BioSt-NachV
Gesetzesbezug: 
EEG 2009 allg.
Gesetzesbezug: 
EEG 2009 § 5,§ 6,§ 7 u. § 13
Gesetzesbezug: 
EEWärmeG
Gesetzesbezug: 
GasNZV/GasNEV
Gesetzesbezug: 
KWKG 2009
Gesetzesbezug: 
RL 2009/28/EG
Fundstelle: 
ZUR (Zeitschrift für Umweltrecht), 2009, 307-317

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